Die Gemeinden unseres AmtesDas Amt Föhr-Amrum umfasst eine (Land-)Fläche von 103,3 km² mit rund 11.000 Einwohnern, die sich auf 15 politisch selbständige Gemeinden verteilen. Das sind die Gemeinden Nebel, Norddorf auf Amrum und Wittdün auf Amrum, die Gemeinden Alkersum, Borgsum, Dunsum, Midlum, Nieblum, Oevenum, Oldsum, Süderende, Utersum, Witsum, Wrixum und die Stadt Wyk auf Föhr. Nachfolgend werden die amtsangehörigen Gemeinden kurz vorgestellt: Gemeinden auf AmrumNebel
Der Ortsname Nebel leitet sich von nia + bel (altdänisch boli) für Siedlung ab. Hohe Ulmen und bunte Gärten prägen den malerischen Ort heute. Im gut erhaltenen Ortskern stehen überwiegend reetgedeckte Häuser ehemaliger Seefahrer, die sich hier zur Ruhe setzten. Kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants laden ein, länger zu verweilen. In der Mitte des Ortes steht die St. Clemens Kirche, die um 1200 erbaut wurde. Rund um die Kirche findet man "sprechende" Steine, Grabsteine aus Sandstein, die teils Jahrhunderte alt sind. Sie erzählen viele Lebensgeschichten vom Fisch- oder Walfang und der Handelsschifffahrt in Kurzform. Die Nebeler Windmühle, die älteste noch voll betriebene Mühle, wurde 1771 auf der höchsten Erhebung der Amrumer Geest erbaut, ist seit 200 Jahren unverändert und kann besichtigt werden. Im Lagerraum der Mühle befindet sich ein Heimatmuseum. Süddorf ist ein Teil der Gemeinde Nebel und vermutlich der älteste und einst auch der bedeutendste Ort auf Amrum. Die Süddorfer Windmühle wurde auf dem Festland erbaut und um die Jahrhundertwende nach Amrum versetzt. In Steenodde gibt es neben Wittdün auf Amrum eine kleine Hafenanlage. Hügelgräber in
der Umgebung weisen auf die lange Besiedlungsgeschichte dieses Fleckens hin. Norddorf auf Amrum
Pastor Friedrich von Bodelschwingh gründete in Norddorf auf Amrum 1890 seine Seehospize und begründete damit die Entwicklung des Ortes zum Nordseebad. Norddorf auf Amrum hat einen ganz eigenen Weg zwischen einem romantischem Friesendorf und der Moderne mit zeitgemäßer Dienstleistung gefunden. Aus dem Friesendorf ist längst ein l(i)ebenswerter Kurort mit vielen Familienpensionen und Ferienwohnungen, aber auch erstklassigen Hotels geworden, der aber weitab von Massentourismus und Großbauten geblieben ist. Im Zentrum finden sich viele interessante Geschäfte und Gastronomiebetriebe und das einzige Kino auf Amrum. Im Norden grenzt der Ort an Marschwiesen, im Westen findet man Dünen, im Süden Wald und Heide. Schon 1933 wurde die erste Naturschutzverordnung für die Nordspitze
Amrum-Odde erlassen - zum einen für die reizvolle, nahezu unberührte
Landschaftsformation, zum anderen für die große Bedeutung der Odde für den
Brutvogelbestand. Wittdün auf Amrum
Auch heute ist der Ort vom Treiben um den Hafen und Fähranlager geprägt. Hier wird der gesamte Verkehr von drei Fähranlegern aus zum Festland, von und zu den Nachbarinseln und zu den Halligen abgewickelt. Krabbenkutter, Tonnenleger, Rettungsboot und Jollen und Yachten prägen das Bild der Gemeinde. Wittdün auf Amrum ist auf Gäste eingestellt. Entlang der Inselstraße gibt es Geschäfte zum Stöbern, gut sortierte Fachgeschäfte - und natürlich auch Gastronomiebetriebe aller Art, die zum Verweilen einladen. Das "Amrum Badeland" bietet für Gäste und Einheimische Erholung für Körper und Seele. Zu den Angeboten zählen ein Meerwasserwellenbad, verschiedene Saunen, eine Dünenlandschaft mit Entspannungsmusik, Solarien und mehr. Die Wandelbahn, Wittdüns kilometerlange Strandpromenade, entstand als Amrums
größtes Bauwerk gegen die sturmflutträchtige Nordsee. In mehreren Abschnitten
zwischen 1914 und 1920 erbaut, bietet sie die Gelegenheit, den Ort immer mit
Blick auf die See zu umrunden. Bohlenwege erschließen die eigenartige
Dünenlandschaft um den Kniepsand. weiter zu den Gemeinden auf Föhr
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